Degussa Bank erneut vom LG Frankfurt nach Widerruf verurteilt

Das LG Frank­furt hat mit Urteil vom 18.05.2018 Az. 2–12 O 326/17 erneut, in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren, die Degus­sa Bank nach dem Wider­ruf eines Dar­le­hens­ver­tra­ges ver­ur­teilt. Das LG Frank­furt stell­te dabei nicht nur zutref­fend fest, dass der Wider­ruf wirk­sam war, son­dern dass die Degus­sa Bank die zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­ne Über­zah­lung her­aus­zu­ge­ben hat.

Dem Ver­fah­ren lag ein Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trag der Beklag­ten aus dem Jah­re 2009 zugrun­de. Die­ser wur­de 2016 wider­ru­fen. Die Degus­sa Bank ver­wei­ger­te sich jedoch dem Wider­ruf und lehn­te die­sen ab. Im Ver­lauf des Ver­fah­rens wur­de der Rest­be­trag des Dar­le­hens sodann voll­stän­dig zurück­ge­führt.
Das LG Frank­furt erkann­te mit Urteil vom 18.05.2018 Az. 2–12 O 326/17, dass die von der Degus­sa Bank ver­wen­de­te Wider­rufs­be­leh­rung des Dar­le­hens­ver­tra­ges unzu­rei­chend gewe­sen ist. Damit begann die Wider­rufs­frist nicht zu lau­fen und der Wider­ruf 2016 ist wirk­sam gewe­sen. Mit­hin war der wider­ru­fe­ne Dar­le­hens­ver­trag rück­ab­zu­wi­ckeln.

Die Kla­ge hat­te inso­weit Erfolg. Ins­be­son­de­re wur­den 100% der Kos­ten des Pro­zes­ses der beklag­ten Bank auf­er­legt.


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