Erfolg gegen die Frankfurter Sparkasse beim OLG Frankfurt

Das OLG Frank­furt hebt in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren wegen des Wider­rufs eines Dar­le­hens­ver­tra­ges ein zuguns­ten der Frank­fur­ter Spar­kas­se ergan­ge­nes Urteil des LG Frank­furts auf.

Das OLG Frank­furt folgt in sei­nem Urteil vom 18.07.2018 Az. 23 U 69/16 im Wesent­li­chen den Ansich­ten des Dar­le­hens­neh­mers. Der Wider­ruf des Dar­le­hens­ver­tra­ges war wirk­sam und die Frank­fur­ter Spar­kas­se muss­te den dem Dar­le­hens­neh­mer zuste­hen­den Nut­zungs­er­satz von über 15.000 € aus­keh­ren.

Wäh­rend das LG Frank­furt die Kla­ge zunächst noch kom­plett abge­wie­sen hat­te, sah dies das OLG Frank­furt gänz­lich anders. Nach­dem sowohl das Dar­le­hen im Lau­fe des Gerichts­ver­fah­rens zurück­ge­führt wur­de als auch die Frank­fur­ter Spar­kas­se ihren Wider­stand gegen den Wider­ruf der Sache nach auf­ge­ge­ben hat­te, war im Wesent­li­chen nur noch die Erle­di­gung fest­zu­stel­len und über die Kos­ten zu ent­schei­den, die inso­weit zutref­fend der Frank­fur­ter Spar­kas­se zu 96% auf­er­legt wur­den.

Inhalt­lich ging es bei dem Wider­ruf um einen Dar­le­hens­ver­trag der Frank­fur­ter Spar­kas­se des­sen Wider­rufs­be­leh­rung noch den Pas­sus „frü­hes­tens“ ent­hal­ten hat­te. Gleich­wohl und trotz der ein­deu­ti­gen Rechts­la­ge hat­te das LG Frank­furt die Kla­ge zunächst abge­wie­sen. Dies konn­te erst im Beru­fungs­ver­fah­ren beim OLG Frank­furt zuguns­ten des Klä­gers kor­ri­giert wer­den.


Die Kanz­lei hün­lein rechts­an­wäl­te fin­den Sie in Frank­furt am Main unter fol­gen­der Adres­se (Kon­takt):

hün­lein rechts­an­wäl­te
Eschen­hei­mer Anla­ge 28
60318 Frank­furt a.M.

Tel.: 069–4800789-0
Fax: 069–4800789-50

E-Mail: kanzlei@huenlein.de

Wei­te­re Anga­ben fin­den sie unter Kon­takt.