Erneuter Erfolg gegen die Sparkasse Frankfurt wegen Widerruf von Darlehen

Mit Urteil vom 05.01.2018 Az. 2–25 O 284/17 ver­ur­teil­te das LG Frank­furt die Frank­fur­ter Spar­kas­se auf­grund eines wider­ru­fe­nen Dar­le­hens­ver­tra­ges zur Rück­zah­lung von über 27.000 € an die Klä­ger.

In dem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren ging es um einen Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trag aus dem Jah­re 2008, der 2016 wider­ru­fen wur­de. Die Rück­for­de­rung setzt sich dabei aus der gezahl­ten Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung zusam­men und dem, den Klä­gern zuste­hen­den, Nut­zungs­er­satz in Höhe von 2,5 Pro­zent­punk­ten über Basis­zins­satz.
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Erneutes Anerkenntnis der ING DiBa in Sachen Widerruf

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess vor dem Land­ge­richt Frank­furt in Sachen Wider­ruf von Dar­le­hens­ver­trä­gen hat die ING DiBa ein Aner­kennt­nis abge­ge­ben. Die ING DiBa hat die Kla­ge in vol­lem Umfang aner­kannt. Das LG Frank­furt erließ dar­auf­hin mit Datum vom 21.12.2017 unter dem Az. 2–05 O 240/17 ein Aner­kennt­nis­ur­teil zuguns­ten der Dar­le­hens­neh­mer.
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GbR widerruft erfolgreich Darlehensvertrag

Der BGH hat mit sei­nem Beschluss vom 24.10.2017 XI ZR 189/17 bestä­tigt, dass Per­so­nen, die sich zwecks Erwerb einer Immo­bi­lie als GbR zusam­men­schlie­ßen und einen Dar­lehns­ver­trag abschlie­ßen, Ver­brau­cher sein kön­nen. Dabei ist das maß­geb­li­che Kri­te­ri­um, laut BGH-Ent­schei­dung, für die Abgren­zung einer pri­va­ten von einer berufs­mä­ßig betrie­be­nen Ver­mö­gens­ver­wal­tung der Umfang der mit ihr ver­bun­de­nen Geschäf­te. Erfor­dern die­se einen plan­mä­ßi­gen Geschäfts­be­trieb, so liegt eine gewerb­li­che Betä­ti­gung vor und das Ver­brau­cher­recht gilt nicht mehr.
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BGH bestätigt Verurteilung der Landesbank Baden-Württemberg nach Widerruf

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess hat­te zunächst das LG Stutt­gart (19.06.2015 Az. 14 O 478/14) und spä­ter das OLG Stutt­gart (12.04.2016 Az. 6 U 115/15) die Lan­des­bank Baden-Würt­tem­berg (LBBW) wegen wider­ru­fe­ner Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trä­ge ver­ur­teilt und den Wider­ruf der Dar­le­hens­ver­trä­ge bestä­tigt. Die Revi­si­on wur­de vom OLG Stutt­gart nicht zuge­las­sen. Dage­gen wen­de­te sich die LBBW mit einer Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de beim BGH. Der BGH wies die Beschwer­de der LBBW mit Beschluss vom 28.11.2017 Az. XI ZR 167/16 zurück.
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Besondere Hinweis auf Erlöschen des Widerrufsrechts ist falsch

Der BGH hat in sei­ner Ent­schei­dung vom 10.10.2017 Az. XI ZR 455/16 einen wei­te­ren Feh­ler in Wider­rufs­be­leh­run­gen von Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trä­gen aus der Zeit zwi­schen 01.11.2002 und 10.06.2010 fest­ge­hal­ten.

Dabei geht es kon­kret um fol­gen­de For­mu­lie­rung:

„Ihr Wider­rufs­recht erlischt vor­zei­tig, wenn der Ver­trag voll­stän­dig erfüllt ist und Sie dem aus­drück­lich zuge­stimmt haben”

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Erneut erfolgreiches Widerrufsverfahren gegen Sparda-Bank Hessen

Mit Urteil vom 27.10.2017 Az. 2–05 O 414/16 bestä­tig­te das LG Frank­furt den Wider­ruf zwei­er Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Spar­da-Bank Hes­sen aus den Jah­ren 2008 und 2010.

In dem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess, ging es dabei um die Wirk­sam­keit einer oft von der Spar­da-Bank Hes­sen und ande­ren Spar­da-Ban­ken in die­sem Zeit­raum ver­wen­de­ten Wider­rufs­be­leh­rung.

Das LG Frank­furt stüt­ze sei­ne Ent­schei­dung dabei auf die Aus­füh­run­gen des BGHs vom 21.02.2017 XI ZR 381/16, 14.03.2017 XI ZR 442/16 und 16.05.2017 XI ZR 586/15. Die­ser hat­te inso­weit für den vor­lie­gen­den Fall von Rele­vanz, fol­gen­de For­mu­lie­rung als falsch ein­ge­stuft.

“Der Lauf der Frist für den Wider­ruf beginnt einen Tag[,] nach­dem Ihnen
— eine Aus­fer­ti­gung die­ser Wider­rufs­be­leh­rung und
— die Ver­trags­ur­kun­de, der schrift­li­che Ver­trags­an­trag oder eine Abschrift der Ver­trags­ur­kun­de oder des Ver­trags­an­trags
zur Ver­fü­gung gestellt wur­den”.

Maß­geb­lich ist hier für den BGH der Pas­sus „der schrift­li­che Ver­trags­an­trag“. Die­ser wür­de laut BGH nicht hin­rei­chend deut­lich machen, weil er so ver­stan­den wer­den kann, dass die Wider­rufs­frist unab­hän­gig von der Abga­be der Ver­trags­er­klä­rung des Ver­brau­chers zu lau­fen beginnt.
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Sparda-Bank Hannover nach Widerruf von Darlehen vom LG Hannover verurteilt

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess hat das LG Han­no­ver mit Urteil vom 23.08.2017 Az. 11 O 450/16 die Spar­da-Bank Han­no­ver nach dem Wider­ruf drei­er Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trä­ge aus dem Jah­re 2008 ver­ur­teilt.
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Münchener Hypothekenbank nach Widerruf verurteilt

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess, wur­de die Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank nach dem Wider­ruf eines Ver­brau­cher­dar­le­hens mit Urteil vom 17.08.2017 Az. 40 O 1637/17 ver­ur­teilt.

Das LG Mün­chen ent­schied, dass der Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank auf­grund des Wider­rufs kei­ne ver­trag­li­chen Ansprü­che mehr zuste­hen und ins­be­son­de­re, dass die Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank ab dem Wider­ruf kei­nen Anspruch mehr auf ver­trag­li­che Zin­sen auf die Rest­schuld des wider­ru­fe­nen Dar­le­hens hat.
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OLG Koblenz verurteilt Sparkasse Mittelmosel nach Widerruf zur Zahlung

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren, hat das OLG Koblenz mit Urteil vom 11.08.2017 Az. 8 U 1320/16 die Spar­kas­se Mit­tel­mo­sel zur Zah­lung von 27.579,95 € zzgl. Zin­sen an den Klä­ger ver­ur­teilt.
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BGH beschäftigt sich erneut mit Widerrufsinformationen von Immobiliendarlehen und der „Aufsichtsbehörde“

In dem BGH Urteil vom 04.07.2017 Az. XI ZR 741/16 hat sich der BGH erneut mit den Wider­rufs­in­for­ma­tio­nen beschäf­tigt, die u.a. als Pflicht­an­ga­ben bei Immo­bi­li­en­dar­le­hen auf die Auf­sichts­be­hör­de und das ein­zu­hal­ten­de Ver­fah­ren bei einer Kün­di­gung hin­ge­wie­sen haben. Eine Rei­he von Ban­ken haben in den Wider­rufs­in­for­ma­tio­nen in einem begrenz­ten Zeit­raum nach der Reform des Wider­rufs­rechts zum 11.06.2010 bei Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trä­gen ent­spre­chen­de Anga­ben gemacht.
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