Degussa Bank erneut vom LG Frankfurt nach Widerruf verurteilt

Das LG Frank­furt hat mit Urteil vom 18.05.2018 Az. 2–12 O 326/17 erneut, in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren, die Degus­sa Bank nach dem Wider­ruf eines Dar­le­hens­ver­tra­ges ver­ur­teilt. Das LG Frank­furt stell­te dabei nicht nur zutref­fend fest, dass der Wider­ruf wirk­sam war, son­dern dass die Degus­sa Bank die zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­ne Über­zah­lung her­aus­zu­ge­ben hat.
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LG Hannover verurteilt BHW nach Widerruf von Darlehen

Das LG Han­no­ver hat mit Urteil vom 12.04.2018 Az. 3 O 92/16 die BHW zum wie­der­hol­ten Male in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Wider­rufs­pro­zess ver­ur­teilt.

Die bei­den strei­ti­gen und wider­ru­fe­nen Dar­le­hens­ver­trä­ge sind laut der Ent­schei­dung vom 12.04.2018 Az. 3 O 92/16 somit zu Recht wider­ru­fen wor­den und waren rück­ab­zu­wi­ckeln.
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Der BGH und die Verwirkung von bereits zurückgeführten Darlehensverträgen

Der XI. Senat des BGHs hat in sei­nem Beschluss vom 23.01.2018 Az. XI ZR 298/17 aus sei­ner Sicht Klar­heit über die Fra­ge geschaf­fen, ob und wann die Annah­me der Ver­wir­kung des Wider­rufs­rechts von Dar­le­hens­ver­trä­gen, die vor dem Wider­ruf zurückgeführt/beendet wur­den, mög­lich ist.

Bei dem Wider­ruf von lau­fen­den Ver­trä­gen, sieht der BGH hin­ge­gen kei­nen Anlass für die Annah­me der Ver­wir­kung. Hier ist die Bank i.d.R. nicht schutz­wür­dig, weil sie grund­sätz­lich immer die Mög­lich­keit der Nach­be­leh­rung hat (BGH 12.07.2016 Az. XI ZR 564/15). Aus­nah­men bestä­ti­gen die Regel.
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Volksbank nach Widerruf von Darlehen zur Zahlung verurteilt

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren, hat das OLG Cel­le die Volks­bank Nien­burg nach dem Wider­ruf zwei­er Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trä­gen mit Urteil vom 14.02.2018 Az. 3 U 162/17 zur Zah­lung von über 15.000 € an die Dar­le­hens­neh­mer ver­ur­teilt.

Inhalt­lich ging es dabei um zwei Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Volks­bank aus dem Jah­re 2003 und 2004. Die­se ent­hiel­ten u.a. Wider­rufs­be­leh­run­gen mit dem Pas­sus:

Sofern Sie nicht tag­gleich mit dem Ver­trags­ab­schluss über Ihr Wider­rufs­recht belehrt wor­den sind, beträgt die Frist einen Monat.”.

Die Dar­le­hens­ver­trä­ge wur­den 2011 bzw. 2013 zurück­ge­führt und im Mai 2016 der Wider­ruf erklärt.
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Darlehensvertrags der BBBank wirksam widerrufen

Das LG Karls­ru­he hat in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren mit Urteil vom 15.02.2018 Az. 2 O 64/17 den Wider­ruf eines Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­tra­ges bei der BBBank als wirk­sam aner­kannt.
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DKB nach Widerruf zur Zahlung von Nutzungsersatz verurteilt

Das LG Ber­lin hat in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren mit Urteil vom 14.02.2018 Az. 38 O 149/17 die Deut­sche Kre­dit­bank (kurz “DKB”) nach Wider­ruf eines Immo­bi­li­en­dar­le­hens zur Zah­lung von Nut­zungs­er­satz ver­ur­teilt.

Es ging dabei um einen Dar­le­hens­ver­trag aus dem Jah­re 2006, der 2016 wider­ru­fen und spä­ter zurück­ge­führt wur­de.
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Sparkasse Hanau erneut nach Widerruf von Darlehen verurteilt

Das LG Hanau hat in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren mit Urteil vom 01.02.2018 Az. 7 O 95/17 erneut die Spar­kas­se Hanau nach dem Wider­rufs eines Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­tra­ges ver­ur­teilt. Das LG Hanau stellt dabei fest, dass der Wider­ruf zwei­er Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Spar­kas­se Hanau aus dem Jah­re 2007 wirk­sam war und der Spar­kas­se Hanau ab dem Wider­ruf der Dar­le­hens­ver­trä­ge im Jah­re 2016 kei­ne Ansprü­che mehr auf ver­trag­li­che Zin­sen und Til­gung zuste­hen.
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BGH bestätigt Widerrufsrecht endete erst mit Ablauf des 21.06.2016

Der Gesetz­ge­ber hat das gesetz­li­che Wider­rufs­recht für Dar­le­hens­ver­trä­ge, die vor dem 11.06.2010 geschlos­sen wur­den, per Gesetz über Art. 229 § 38 Abs. 3 Satz 1 EGBGB zum 21.06.2016 aus­lau­fen las­sen. Sofern für die­se Dar­le­hens­ver­trä­ge das soge­nann­te “ewi­ge Wider­rufs­recht” nach § 495, 355 Abs. 2, 3 BGB a.F. noch galt, muss­te die­ses Wider­rufs­recht bis zum Ablauf des 21.06.2016 aus­ge­übt wer­den. Andern­falls ist es per Gesetz ver­fal­len.

Eini­ge Land­ge­rich­te haben jedoch den Art 229 § 38 Abs. 3 Satz 1 EGBGB so aus­ge­legt, dass das Wider­rufs­recht für die­se “Alt­ver­trä­ge” bereits mit Ablauf des 20.06.2016 ende­te. Der BGH erteil­te die­ser Ansicht mit sei­ner Ent­schei­dung vom 16.01.2018 Az. XI ZR 477/17 eine kla­re Absa­ge.
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BGH hebt OLG Hamburg in Sachen Widerruf auf und verweist zurück

Der BGH hat mit Urteil vom 09.01.2018 Az. XI ZR 402/16 ein Urteil des OLG Ham­burgs in Sachen Wider­ruf von Dar­le­hens­ver­trä­gen vom 22.06.2016 Az. 13 U 71/15 auf­ge­ho­ben und zurück­ver­wie­sen. Dies ist beson­ders bemer­kens­wert, weil Ban­ken der­zeit ger­ne mit der Recht­spre­chung des OLGs Ham­burg argu­men­tie­ren, wenn es um die angeb­li­che Ver­wir­kung oder die angeb­li­che rechts­miss­bräuch­li­che Aus­übung des Wider­rufs­rechts geht.
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Sparkasse Fulda wegen Widerruf von Immobiliendarlehen verurteilt

Das Land­ge­richt Ful­da (LG Ful­da) hat mit Urteil vom 25.01.2018 Az. 4 O 588/15 in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Wider­rufs­pro­zess die Spar­kas­se Ful­da ver­ur­teilt. Das LG Ful­da stell­te antrags­ge­mäß fest, dass die Spar­kas­se Ful­da ab dem Wider­ruf kei­ne ver­trag­li­chen Ansprü­che mehr gegen­über den Dar­le­hens­neh­mern gel­tend machen darf.
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