Sparda-Bank Hessen nach Widerruf verurteilt

Erneut ein Erfolg von hün­lein rechts­an­wäl­te gegen die Spar­da-Bank Hes­sen in Sachen Wider­ruf. Das Land­ge­richt Frank­furt hat mit Urteil vom 25.07.2018 Az. 2–12 O 303/17 den Wider­ruf drei­er Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Spar­da-Bank Hes­sen als wirk­sam ange­se­hen.

Inhalt­lich ging es dabei um drei Ver­trä­ge, die Anfang 2010 bei der Spar­da-Bank Hes­sen geschlos­sen und 2016 wider­ru­fen wur­den. Die Wider­rufs­be­leh­run­gen ent­hiel­ten jeweils Pas­sa­gen, die der BGH zwi­schen­zeit­lich mehr­fach als falsch aus­geur­teilt hat­te. Dabei han­del­te es sich um die For­mu­lie­rung „der schrift­li­che Ver­trags­an­trag“.

Die­se hat­te der BGH u.a. in sei­nen Ent­schei­dun­gen vom 21.02.2017 XI ZR 381/16, 14.03.2017 XI ZR 442/16, 16.05.2017 XI ZR 586/15 und 20.02.2018 XI ZR 127/16 als falsch ein­ge­stuft.

Gleich­wohl behaup­tet die Spar­da-Bank Hes­sen, dass der Wider­ruf des Dar­le­hens­neh­mers ver­fris­tet erfolgt und mit­hin nicht wirk­sam sei. Eine Rück­ab­wick­lung durch die Spar­da-Bank Hes­sen unter­blieb in der Fol­ge­zeit. Dabei wur­de von der Spar­da-Bank Hes­sen u.a. argu­men­tiert, dass das Wider­rufs­recht ver­wirkt sei.

Im Ein­klang mit der BGH-Recht­spre­chung folg­te das Land­ge­richt Frank­furt in sei­nem Urteil vom 25.07.2018 Az. 2–12 O 303/17 jedoch der Argu­men­ta­ti­on von hün­lein rechts­an­wäl­ten und gab der Kla­ge und damit dem Wider­ruf der drei Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Spar­da-Bank Hes­sen statt.

Der Wider­ruf der drei Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Spar­da-Bank Hes­sen erfolg­te recht­mä­ßig. Ins­be­son­de­re war er nicht ver­wirkt.


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