Archiv für den Monat: August 2017

Münchener Hypothekenbank nach Widerruf verurteilt

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess, wur­de die Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank nach dem Wider­ruf eines Ver­brau­cher­dar­le­hens mit Urteil vom 17.08.2017 Az. 40 O 1637/17 ver­ur­teilt.

Das LG Mün­chen ent­schied, dass der Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank auf­grund des Wider­rufs kei­ne ver­trag­li­chen Ansprü­che mehr zuste­hen und ins­be­son­de­re, dass die Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank ab dem Wider­ruf kei­nen Anspruch mehr auf ver­trag­li­che Zin­sen auf die Rest­schuld des wider­ru­fe­nen Dar­le­hens hat.
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OLG Koblenz verurteilt Sparkasse Mittelmosel nach Widerruf zur Zahlung

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren, hat das OLG Koblenz mit Urteil vom 11.08.2017 Az. 8 U 1320/16 die Spar­kas­se Mit­tel­mo­sel zur Zah­lung von 27.579,95 € zzgl. Zin­sen an den Klä­ger ver­ur­teilt.
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BGH beschäftigt sich erneut mit Widerrufsinformationen von Immobiliendarlehen und der „Aufsichtsbehörde“

In dem BGH Urteil vom 04.07.2017 Az. XI ZR 741/16 hat sich der BGH erneut mit den Wider­rufs­in­for­ma­tio­nen beschäf­tigt, die u.a. als Pflicht­an­ga­ben bei Immo­bi­li­en­dar­le­hen auf die Auf­sichts­be­hör­de und das ein­zu­hal­ten­de Ver­fah­ren bei einer Kün­di­gung hin­ge­wie­sen haben. Eine Rei­he von Ban­ken haben in den Wider­rufs­in­for­ma­tio­nen in einem begrenz­ten Zeit­raum nach der Reform des Wider­rufs­rechts zum 11.06.2010 bei Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­trä­gen ent­spre­chen­de Anga­ben gemacht.
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BHW erneut nach Widerruf vom LG Hannover verurteilt

Das LG Han­no­ver hat mit Urteil vom 19.07.2017 Az. 11 O 179/16 die BHW zum wie­der­hol­ten Male in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Wider­rufs­pro­zess ver­ur­teilt.

Die 4 streit­ge­gen­ständ­li­chen Dar­le­hens­ver­trä­ge sind laut der Ent­schei­dung vom 19.07.2017 Az. 11 O 179/16 somit zu Recht wider­ru­fen wor­den und waren rück­ab­zu­wi­ckeln.

Die Ver­trä­ge stamm­ten aus der Zeit zwi­schen 2006 und 2010 und wur­den alle Anfang 2016 wider­ru­fen. Die Wider­rufs­be­leh­rung der BHW war dabei nicht geeig­net, die Wider­rufs­frist in Gang zu set­zen. Daher stand den Klä­gern das soge­nann­te „ewi­ge Wider­rufs­recht“ nach § 355 Abs. 3 S. 3 BGB a.F. zu.
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