Deutsche Bank erkennt Widerruf von Darlehensvertrag an

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren hat die Deut­sche Bank eine Kla­ge wegen des Wider­rufs von Dar­le­hens­ver­trä­gen anerkannt. 

Das LG Frank­furt erließ dar­auf­hin Aner­kennt­nis­ur­teil gegen die Deut­sche Bank vom 02.02.2017 Az. 2–18 O 82/16.

Es wur­de mit­hin im Urteil vom 02.02.2017 Az. 2–18 O 82/16 vom LG Frank­furt fest­ge­stellt, dass die Dar­le­hens­ver­trä­ge i.H.v. zusam­men 661.000 € durch den Wider­ruf auf­ge­löst sind und sich in Rück­ge­währ­schuld­ver­hält­nis­se gewan­delt haben. Wei­ter­hin wur­de fest­ge­stellt, dass die Dar­le­hens­neh­mer ab dem Wider­ruf kei­ne Zin­sen mehr auf die noch über­las­se­ne Rest­schuld schulden.

Es ging inhalt­lich um zwei Dar­le­hens­ver­trä­ge, die im Novem­ber 2012 abge­schlos­sen wur­den. Die Dar­le­hens­neh­mer erklär­ten im Sep­tem­ber 2015 den Wider­ruf der bei­den Dar­le­hens­ver­trä­ge. Nach­dem die Deut­sche Bank außer­ge­richt­lich den Wider­ruf noch zurück­wies, erkann­te sie jetzt im Kla­ge­ver­fah­ren die Kla­ge voll­um­fäng­lich an. 

Die betrof­fe­nen Dar­le­hens­ver­trä­ge wur­den nach der gro­ßen Reform des Wider­rufs­rechts zum 11.06.2010 geschlos­sen. Ver­trä­ge die zwi­schen dem 11.06.2010 und 20.03.2016 geschlos­sen wur­den, kön­nen wei­ter­hin dem soge­nann­ten “ewi­gen Wider­rufs­recht” unter­fal­len. Es müs­sen hier­für selbst­ver­ständ­lich ent­spre­chen­de Feh­ler in den Wider­rufs­in­for­ma­tio­nen oder den Pflicht­in­for­ma­tio­nen vorliegen. 

Betrof­fe­ne Dar­le­hens­neh­mer soll­ten daher nicht zögern anwalt­li­che Hil­fe in Anspruch zu neh­men und ihre Wider­rufs­mög­lich­kei­ten prü­fen zu lassen. 


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