GbR widerruft erfolgreich Darlehensvertrag

Der BGH hat mit sei­nem Beschluss vom 24.10.2017 XI ZR 189/17 bestä­tigt, dass Per­so­nen, die sich zwecks Erwerb einer Immo­bi­lie als GbR zusam­men­schlie­ßen und einen Dar­lehns­ver­trag abschlie­ßen, Ver­brau­cher sein kön­nen. Dabei ist das maß­geb­li­che Kri­te­ri­um, laut BGH-Ent­schei­dung, für die Abgren­zung einer pri­va­ten von einer berufs­mä­ßig betrie­be­nen Ver­mö­gens­ver­wal­tung der Umfang der mit ihr ver­bun­de­nen Geschäf­te. Erfor­dern die­se einen plan­mä­ßi­gen Geschäfts­be­trieb, so liegt eine gewerb­li­che Betä­ti­gung vor und das Ver­brau­cher­recht gilt nicht mehr.

Der BGH sah daher den Wider­ruf des Dar­le­hens­ver­tra­ges durch die GbR als wirk­sam an, weil der Umfang eines plan­mä­ßi­gen Geschäfts­be­trie­bes nicht erreicht wur­de.


Die Kanz­lei hün­lein rechts­an­wäl­te fin­den Sie in Frank­furt am Main unter fol­gen­der Adres­se (Kon­takt):

hün­lein rechts­an­wäl­te
Eschen­hei­mer Anla­ge 28
60318 Frank­furt a.M.

Tel.: 069–4800789-0
Fax: 069–4800789-50

E-Mail: kanzlei@huenlein.de

Ein Kon­takt­for­mu­lar und wei­te­re Anga­ben fin­den sie unter Kon­takt.