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Rechtsanwalt Klaus Hünlein

Über Rechtsanwalt Klaus Hünlein

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Fachanwalt für Verwaltungsrecht

 

hün­lein rechts­an­wälte
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ING DiBa erkennt Widerrufsklage an.

In unse­rem Kla­ge­ver­fah­ren vor dem Land­ge­richt Karls­ru­he hat die ING DiBa in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten ver­tre­te­nen Fall ein Aner­kennt­nis der Kla­ge­for­de­rung abge­ge­ben. Somit war das Kla­ge­ver­fah­ren ein vol­ler Erfolg. Der Wider­ruf gegen die ING DiBa bzw. die Dar­le­hens­ver­trä­ge hat­te Erfolg.

Es ging dabei um zwei Dar­le­hens­ver­trä­ge aus dem Jah­re 2008. Die von der ING DiBa für die Dar­le­hens­ver­trä­gen ver­wen­de­te Wider­rufs­be­leh­rung ent­hielt u.a. den Satz:

„Die Frist beginnt mit dem Tag des Ein­gangs des unter­schrie­be­nen Dar­le­hens­ver­tra­ges bei der ING DiBa“

Die Dar­le­hens­ver­trä­ge wur­den 2015 wider­ru­fen. Außer­ge­richt­lich hat­te die ING DiBa den Wider­ruf noch zurück­ge­wie­sen. Im Kla­ge­ver­fah­ren erkann­te die ING DiBa auf unse­ren Vor­trag hin jedoch die Kla­ge­for­de­rung voll­stän­dig an.
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Landgericht Frankfurt verurteilt Alte Leipziger Bauspar AG nach Widerruf des Darlehensvertrages

In einem von uns geführ­ten Ver­fah­ren hat das Land­ge­richt Frank­furt mit Urteil vom 22.10.2015 Az. 2–05 O 194/15 ent­schie­den, dass der Wider­ruf des Dar­le­hens­ver­tra­ges recht­mä­ßig war.

Es ging dabei um einen Dar­le­hens­ver­trag aus dem Jah­re 2007 der Anfang 2015 wider­ru­fen wur­de. Die Alte Leip­zi­ger lehn­te den Wider­ruf zunächst außer­ge­richt­lich ab und ließ es auf eine Kla­ge ankom­men. Das Land­ge­richt Frank­furt folg­te jetzt unse­rer Argu­men­ta­ti­on, dass die von der Alten Leip­zi­ger Bau­spar AG in die­sem Fall ver­wen­de­te Wider­rufs­be­leh­rung für den Dar­le­hens­ver­trag feh­ler­haft und nicht geeig­net war, die Wider­rufs­frist in Gang zu set­zen.
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Anerkenntnisurteil gegen die BHW vor dem Landgericht Hannover erwirkt

In einem von uns ver­tre­te­nen Ver­fah­ren hat das Land­ge­richt Han­no­ver am 24.08.2015 Az. 14 O 38/15 ein Aner­kennt­nis­ur­teil erlas­sen. Die Beklag­te BHW Bau­spar­kas­se AG hat die Kla­ge­for­de­rung damit in vol­ler Höhe aner­kannt. Es ging dabei um einen Wider­ruf eines Dar­le­hens aus dem Jahr 2009 bei der BHW. Die Wider­rufs­be­leh­rung wur­de zu die­ser Zeit viel­fach von der BHW ver­wen­det und ent­hielt u.a. kei­ne Unter­über­schrif­ten nach den Vor­ga­ben des dama­li­gen Mus­ters.

Nach­dem das Gericht ange­deu­tet hat­te, unse­rem Vor­trag fol­gen zu wol­len und Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen geschei­tert waren, sah sich die BHW gezwun­gen die Kla­ge­for­de­rung voll­stän­dig anzu­er­ken­nen.

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OLG Hamm hält Widerrufbelehrung eines Darlehensvertrages der Teambank Bank AG vom Mai 2008 in seinem Beschluss vom 17.03.2015 Az. 31 U 40/15 für unwirksam.

Wie sich aus dem Hin­weis­be­schluss des Ober­lan­des­ge­richts Hamm (OLG Hamm) vom 17.03.2015 Az. 31 U 40/15 ergibt, bestä­tigt das OLG die Ansicht des Land­ge­richts Essen (LG Essen), wel­ches bereits mit Urteil vom 08.01.2015 Az. 6 O 353/14 den Wider­ruf des Dar­le­hens­neh­mers der Team­bank AG als wirk­sam erach­tet hat­te. Bereits das LG Essen hat­te die hier ver­wen­de­te Wider­rufs­be­leh­rung in dem Dar­le­hens­ver­trag der Team­bank AG als unwirk­sam ange­se­he­ne.

Die Beru­fung wur­de im Lich­te des nun ergan­ge­nen Hin­weis­be­schlus­ses zurück­ge­nom­men und das Urteil des LG Essen zuguns­ten des Dar­le­hens­neh­mers rechts­kräf­tig.

Der Sach­ver­halt wies dabei eine Beson­der­heit auf. Hier wur­de nicht der Wider­ruf ori­gi­när vom Dar­le­hens­neh­mer durch­ge­setzt, son­dern die Bank ver­such­te bereits, wegen eines gekün­dig­ten Dar­le­hens gegen den Dar­le­hens­neh­mer zu voll­stre­cken. Der Dar­le­hens­neh­mer erklärt dabei erst im Rah­men der Abwehr der Zwangs­voll­stre­ckung durch die Team­bank AG den Wider­ruf des Dar­le­hens.

Wie das OLG Hamm aus­führt auch völ­lig zu Recht. Ins­be­son­de­re war der Wider­ruf nicht zu spät.
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Münchener Hypothekenbank eG mit Urteil vom 17.03.2015 Az. 21 O 295/14 zur Rückabwicklung eines Darlehensvertrages verurteilt!

Das LG Köln ver­ur­teilt die Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank eG mit Urteil vom 17.03.2015 Az. 21 O 295/14 zur Rück­ab­wick­lung eines Dar­le­hens­ver­tra­ges aus dem Jah­re 2008.
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Widerrufsbelehrungen der Darlehensverträge der ING DiBa zwischen 2002 und 2010 oft fehlerhaft!

Im Rah­men unse­rer bis­he­ri­gen Tätig­keit haben wir eine gan­ze Men­ge von Wider­rufs­be­leh­run­gen von Dar­le­hens­ver­trä­gen der ING DiBa zur Prü­fung vor­ge­legt bekom­men und begut­ach­tet.

Mit­ler­wei­le haben wir bereits eini­ge Erfol­ge erzielt.

Hin­sicht­lich der Wider­rufs­be­leh­run­gen der ING DiBa ergibt sich aber ein sehr dif­fe­ren­zier­tes Bild. Es ist ins­be­son­de­re nicht so, dass alle Wider­rufs­be­leh­run­gen, die von der ING DiBa zwi­schen 11.2002 und 06.2010 ver­wen­det wur­den, grund­sätz­lich feh­ler­haft waren. Eine sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung der Ver­brau­cher­zen­tra­le Ham­burg fin­den Sie hier. Dabei hat die Ver­brau­cher­zen­tra­le fest­ge­stellt, dass zwi­schen 2004 und 2010 kaum eine geprüf­te Wider­rufs­be­leh­rung der ING DiBa im Sin­ne der Ver­brau­cher­schüt­zer kor­rekt war. In der Pra­xis lässt sich die­ses Ergeb­nis der Ver­brau­cher­zen­tra­le Ham­burg jedoch nicht ganz so effek­tiv umsetz­ten bzw. wird von den Gerich­ten teil­wei­se anders beur­teilt oder ist auf­grund der hohen Kos­ten für den Dar­le­hens­neh­mer nicht umsetz­bar.
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Nassauische Sparkasse nach Widerruf von Darlehen zur Rückzahlung von Vorfälligkeitsentschädigung verurteilt.

Mit Urteil vom 18.12.2014 hat das Land­ge­richt Wies­ba­den die Nas­saui­sche Spar­kas­se ver­ur­teilt, ihrem Kun­den die von die­sem gezahl­te Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung zurück­zu­zah­len. Der Klä­ger hat­te bei der Nas­saui­sche Spar­kas­se 2007 meh­re­re Dar­le­hens­ver­trä­ge zur Finan­zie­rung von Immo­bi­li­en geschlos­sen, die er beim Ver­kauf der Immo­bi­li­en Anfang 2014 ablös­te und hier­für an die Nas­saui­sche Spar­kas­se Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gun­gen zu zah­len hat­te, da die Zins­bin­dungs­frist noch nicht abge­lau­fen war.
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Widerruf von Immobiliendarlehen

Form­feh­ler bei Wider­rufs­be­leh­run­gen von Dar­le­hens­ver­trä­gen geben – auch Jah­re nach Ver­trags­schluss – vie­len Ver­brau­chern die Mög­lich­keit, den Ver­trag vor­zei­tig auf­zu­lö­sen, ohne die sonst übli­che Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung zah­len zu müs­sen. So hat bspw. die Ver­brau­cher­zen­tra­le Ham­burg recher­chiert, dass fast 80 % aller Wider­rufs­be­leh­run­gen von Immo­bi­li­en­kre­di­ten feh­ler­haft sind, wobei es zwi­schen­zeit­lich hier­zu auch eine Viel­zahl von Urtei­len unter­schied­lichs­ter Land- und Ober­lan­des­ge­rich­te gibt. Obgleich die Rechts­la­ge häu­fig zu Guns­ten der Ver­brau­cher bzw. Kun­den spricht, igno­rie­ren die meis­ten Ban­ken ins­be­son­de­re die maß­geb­li­che Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH) und wei­sen zumeist den Wider­spruch des Ver­brau­chers zurück.

Ange­sichts von schät­zungs­wei­se 15 Mio. in Deutsch­land lau­fen­den Dar­le­hens­ver­trä­gen dürf­ten durch­aus 10 bis 12 Mio. Ver­trä­ge betrof­fen sein, in denen sich Bank­kun­den über den in der Öffent­lich­keit zwi­schen­zeit­lich häu­fig so bezeich­ne­ten „Wider­rufs­jo­ker“ von ihren Dar­le­hens­ver­trä­gen lösen und damit ihre Zins­last erheb­lich sen­ken kön­nen.
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