Archiv der Kategorie: Widerruf

Sparkasse Hanau erneut nach Widerruf von Darlehen verurteilt

Das LG Hanau hat in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Ver­fah­ren mit Urteil vom 01.02.2018 Az. 7 O 95/17 erneut die Spar­kas­se Hanau nach dem Wider­rufs eines Immo­bi­li­en­dar­le­hens­ver­tra­ges ver­ur­teilt. Das LG Hanau stellt dabei fest, dass der Wider­ruf zwei­er Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Spar­kas­se Hanau aus dem Jah­re 2007 wirk­sam war und der Spar­kas­se Hanau ab dem Wider­ruf der Dar­le­hens­ver­trä­ge im Jah­re 2016 kei­ne Ansprü­che mehr auf ver­trag­li­che Zin­sen und Til­gung zuste­hen.
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Erneutes Anerkenntnis der ING DiBa in Sachen Widerruf

In einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess vor dem Land­ge­richt Frank­furt in Sachen Wider­ruf von Dar­le­hens­ver­trä­gen hat die ING DiBa ein Aner­kennt­nis abge­ge­ben. Die ING DiBa hat die Kla­ge in vol­lem Umfang aner­kannt. Das LG Frank­furt erließ dar­auf­hin mit Datum vom 21.12.2017 unter dem Az. 2–05 O 240/17 ein Aner­kennt­nis­ur­teil zuguns­ten der Dar­le­hens­neh­mer.
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Erneut erfolgreiches Widerrufsverfahren gegen Sparda-Bank Hessen

Mit Urteil vom 27.10.2017 Az. 2–05 O 414/16 bestä­tig­te das LG Frank­furt den Wider­ruf zwei­er Dar­le­hens­ver­trä­ge bei der Spar­da-Bank Hes­sen aus den Jah­ren 2008 und 2010.

In dem von hün­lein rechts­an­wäl­ten geführ­ten Pro­zess, ging es dabei um die Wirk­sam­keit einer oft von der Spar­da-Bank Hes­sen und ande­ren Spar­da-Ban­ken in die­sem Zeit­raum ver­wen­de­ten Wider­rufs­be­leh­rung.

Das LG Frank­furt stüt­ze sei­ne Ent­schei­dung dabei auf die Aus­füh­run­gen des BGHs vom 21.02.2017 XI ZR 381/16, 14.03.2017 XI ZR 442/16 und 16.05.2017 XI ZR 586/15. Die­ser hat­te inso­weit für den vor­lie­gen­den Fall von Rele­vanz, fol­gen­de For­mu­lie­rung als falsch ein­ge­stuft.

“Der Lauf der Frist für den Wider­ruf beginnt einen Tag[,] nach­dem Ihnen
— eine Aus­fer­ti­gung die­ser Wider­rufs­be­leh­rung und
— die Ver­trags­ur­kun­de, der schrift­li­che Ver­trags­an­trag oder eine Abschrift der Ver­trags­ur­kun­de oder des Ver­trags­an­trags
zur Ver­fü­gung gestellt wur­den”.

Maß­geb­lich ist hier für den BGH der Pas­sus „der schrift­li­che Ver­trags­an­trag“. Die­ser wür­de laut BGH nicht hin­rei­chend deut­lich machen, weil er so ver­stan­den wer­den kann, dass die Wider­rufs­frist unab­hän­gig von der Abga­be der Ver­trags­er­klä­rung des Ver­brau­chers zu lau­fen beginnt.
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R+V Lebensversicherung AG nach Widerruf von Darlehen verurteilt

Das LG Wies­ba­den hat mit Urteil vom 19.05.2017 Az. 14 O 121/17 in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten ver­tre­te­nen Fall die R+V Lebens­ver­si­che­rung AG nach dem Wider­ruf des Dar­le­hens­ver­tra­ges ver­ur­teilt.

Es ging dabei um einen Dar­le­hens­ver­trag der am 10.06.2010 mit der R+V Lebens­ver­si­che­rung AG geschlos­sen und 2015 wider­ru­fen wur­de. Das LG Wies­ba­den bestä­tig­te mit sei­nem Urteil vom 19.05.2017 Az. 14 O 121/17 den Wider­ruf der Dar­le­hens­neh­mer als wirk­sam.
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OLG Frankfurt verurteilt Cronbank AG zur Rückzahlung von Vorfälligkeitsentschädigung

Mit Ent­schei­dung vom 21.12.2016 Az. 24 U 151/15 ver­ur­teil­te das OLG Frank­furt die Cron­bank AG in einem von hün­lein rechts­an­wäl­ten ver­tre­te­nen Fall die Bank nach dem Wider­ruf des Dar­le­hens­ver­tra­ges zur Rück­zah­lung einer Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung von über 34.000 €.
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Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilt Bank 3 Jahre nach Kündigung des Darlehens zur Rückzahlung der Vorfälligkeitsentschädigung (Urteil vom 20.04.2015 Az. 6 O 9499/14)

Für Dar­le­hens­neh­mer sind beson­ders die Fest­stel­lun­gen des LG Nürn­berg-Fürth inter­es­sant, die auch auf ande­re Ver­fah­ren über­trag­bar sind, weil sie nicht auf dem Ein­zel­fall beru­hen. Ins­be­son­de­re ist es ein wei­te­res Urteil, wel­ches aus­drück­lich die Ver­wir­kung des Wider­rufs ablehnt. Dies obwohl der Ver­trag erst Jah­re nach der Kün­di­gung wider­ru­fen wor­den war. Zugleich wen­det sich das LG Nürn­berg-Fürth auch gegen die Tak­tik der Ban­ken, dem Dar­le­hens­neh­mer als Nut­zungs­er­satz nur noch die Ver­zugs­zin­sen des § 503 Abs. 2 BGB zuzu­ge­ste­hen und nicht die vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen 5 Pro­zent­punk­te über Basis­zins­satz.

Das LG Nürn­berg-Fürth setzt in sei­nem Urteil vom 20.04.2015 Az. 6 O 9499/14 sowohl das gel­ten­de Recht als auch die stän­di­ge Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs in die Tat um und kann damit für ande­re Land­ge­rich­te als Vor­bild die­nen.
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Münchener Hypothekenbank eG mit Urteil vom 17.03.2015 Az. 21 O 295/14 zur Rückabwicklung eines Darlehensvertrages verurteilt!

Das LG Köln ver­ur­teilt die Mün­che­ner Hypo­the­ken­bank eG mit Urteil vom 17.03.2015 Az. 21 O 295/14 zur Rück­ab­wick­lung eines Dar­le­hens­ver­tra­ges aus dem Jah­re 2008.
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Nassauische Sparkasse nach Widerruf von Darlehen zur Rückzahlung von Vorfälligkeitsentschädigung verurteilt.

Mit Urteil vom 18.12.2014 hat das Land­ge­richt Wies­ba­den die Nas­saui­sche Spar­kas­se ver­ur­teilt, ihrem Kun­den die von die­sem gezahl­te Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung zurück­zu­zah­len. Der Klä­ger hat­te bei der Nas­saui­sche Spar­kas­se 2007 meh­re­re Dar­le­hens­ver­trä­ge zur Finan­zie­rung von Immo­bi­li­en geschlos­sen, die er beim Ver­kauf der Immo­bi­li­en Anfang 2014 ablös­te und hier­für an die Nas­saui­sche Spar­kas­se Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gun­gen zu zah­len hat­te, da die Zins­bin­dungs­frist noch nicht abge­lau­fen war.
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